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Unsere Genossenschaft bewirtschaftet rund 1700 Acker- und Wiesenland

Charakteristisch für die Böden der Altmark sind sandige und lehmige Böden. Bei uns in Klötze kann in der Landwirtschaft nur effektiv gewirtschaftet werden, wenn Tier- und Pflanzenproduktion sich gegenseitig ergänzen. Wir, die Genossenschaftler der Milcherzeugergenossenschaft Klötze eG, versuchen nachhaltig zu wirtschaften, damit ein zirkulierender Kreislauf zwischen der Tier-, Biogas- und der Pflanzenproduktion entsteht. Der erwirtschaftete Rohstoff der Pflanzenproduktion wird der Tierproduktion zur Verfügung gestellt und veredelt. Abfallprodukte der Tierproduktion werden der Biogasproduktion zur Verfügung gestellt. Sämtliche Gülle gelangt auf sehr kurzem Weg zur Biogasanlage. Unter Zuhilfenahme von Silageabdecke, welche sich nicht zur Tierfütterung eignet, werden aus diesen Abfallprodukten hochwertige Rohstoffe produziert. Durch diesen Prozess wird die Umweltbelastung so gering wie möglich gehalten. Mehr als 60 Prozent unserer Produktion dient der Futterproduktion, wie man an der nächsten Folie gut erkennen kann.

Darauf entfallen dieses Jahr rund 





  • Winterroggen 369 ha
  • Wintergerste 72 ha
  • Winterweizen 54 ha
  • Sommergerste 55 ha
  • Raps 30 ha
  • Silomais 429 ha
  • Feldgras 216 ha
  • Luzerne 88 ha
  • Leguminosen 17 ha
  • Zuckerrüben 57 ha
  • Mähweide 376 ha
  • Hafer 66 ha
  • Zwischenfrüchte 156 ha


  • Gerade in der Landwirtschaft ist es wichtig, den Faktor Kosten nicht zu vergessen. Die modernen Schlepper verfügen über modernste Technik und Informationsverarbeitung. Nur durch eine moderne Technik ist es uns überhaupt möglich, Produktionskosten zu optimieren und die Erträge zu erhöhen. Die Schlepper sind ausgerüstet mit elektronischer Motorsteuerung und automatischer Lastschaltung bzw. stufenlosem Getriebe. Nur dadurch kann das Einsparpotential weiter erhöht werden. Einen neuen Schlepper zu kaufen bedeutet also nicht, dass der Landwirt über viel Geld verfügt, sondern das er dadurch auf langer Sicht seine Kosten senken kann.

    Wir verfügen in der Pflanzenproduktion über:

    • 2 Mähdrescher (John  Deere)
    • 1 Häcksler (John Deere)
    • 3 John Deere Schlepper
    • 7 Fendt Schlepper
    • 1 Valtra T171

    Was es heißt Bauer zu sein.

    Im täglichen Umgang mit Technologie ist Wissensbereitschaft unabdingbar. Verstehen der technischen Abläufe, Respekt vor dem lebenden Tier und kollegialer Umgang im täglichen Miteinander ist für uns ein großes Thema. Die Landwirtschaft transparent zu gestalten ist uns ein Anliegen. Die Konfrontation von Mensch und Maschine, von Technik und sensiblen Tieren verlangt von allen Mitarbeitern die Fähigkeit von theoretisch- praktischem Verständnis und hoher Empathie für unsere Natur und den darin lebenden Tieren.



    Arbeitskräfte in der Pflanzenproduktion

    In der Pflanzenproduktion sind zur Zeit 10 Mitarbeiter beschäftigt und Sie werden dabei von 3 Lehrlingen unterstützt.

    Auch so etwas passiert

    Die Natur zeigt sich nicht immer von ihrer besten Seite bei der Bestellung und der Ernte. Der Beruf des Landwirt's bedeutet sich ständig mit neuen Situationen auseinander zu setzen, sich den Gegebenheiten anzupassen. Ein sehr abwechslungsreicher Beruf bei dem man sich den Gegebenheiten immer wieder neu anpassen muß.

    Foto: Lehmann 2008

    Auch so etwas passiert in der Landwirtschaft. Feuer, soweit das Auge reicht. An der Poppauer Straße brannte ein etwa 25 Hektar großes Wintergerstenfeld ab. Feuerwehren waren im Einsatz. Es entstand nicht nur ein erheblicher Schaden durch verbrannten Weizen, sondern auch an den Fahrzeugen und Arbeitsgeräten der MEG Klötze eG, welche sich am Beseitigen und löschen des Feuers beteiligen.




    In der Bruttowertschöpfung der Land u. Forstwirtschaft bringt unser Landkreis Salzwedel etwa jeden zehnten Euro ein. Gerade die Viehzucht und der Ackerbau sind typisch für unsere Altmark, wobei der Milchwirtschaft eine besondere Rolle für unsere Region zukommt. Die Altmark ist bekannt für ihren Spargel, ihre Milch und ihr Fleisch über unsere Region hinaus. In unserer Altmark ist die Natur trotz einer intensiven betriebenen Landwirtschaft noch intakt. Ein Besucher kann unsere Natur noch in ihrer ursprünglichen Schönheit betrachten.